mal blöd gefragt

Wann entsteht hartnäckige Asche im Pelletofen?

Müssen Sie immer wieder mühsam mit dem Schraubenzieher harte Asche aus der Brennschale Ihres Pelletofens herauskratzen? Dann läuft etwas falsch. Lavaartig verbackte und verkrustete Asche in der Brennschale entsteht in erster Linie dann, wenn die Pellet-Sackware in Ihrem Ofen zu heiß verbrennt. Das kann mehrere Ursachen haben. Lesen Sie hier welche.

 

Problem Versinterung im Pelletofen: Geschmolzene Asche verkrustet nach dem Abkühlen in der Brennschale zur festen und dunkel gefärbten Schlacke. (Foto: Ofentrend)

Haben Sie es satt, immer wieder Ihren Ofen von Ascheablagerung zu reinigen? Oft liegt es einfach nur an den Pellets. Wir bieten Ihnen zu einem hervorragenden Preis erstklassige Pellets-Sackware aus Bayern, die garantiert nicht versintert!

Haben Sie es satt, immer wieder Ihren Ofen von Ascheablagerung zu reinigen? Oft liegt es einfach nur an den Pellets. Wir bieten Ihnen zu einem hervorragenden Preis erstklassige Pellets-Sackware aus Bayern, die garantiert nicht versintert!

 

Ascheverkrustung im Pelletofen – das sollten Sie wissen!

 

Liegt’s am Ofen oder an der Sackware? So checken Sie am besten das Problem!

Zieht Ihr Ofen überhaupt? Verbrennen Holzpellets mit einem zu geringen Restsauerstoffgehalt unter 8-10 Prozent, brennen sie einfach nicht richtig! Es entsteht dann verstärkt Asche und Schlacke im Brennertopf. Aber auch Verpuffungen, die den Ofen beschädigen können.

Tipp:

  • Oft hat dieses Problem jedoch einen ganz banalen Grund: Lassen Sie zuerst unbedingt Schornstein, Abgasrohre und Zuluftgitter Ihres Pelletofens reinigen. Das sollten Sie sowieso regelmäßig tun! Bevor Sie dann Ihren Ofen aufwendig von einem Fachmann prüfen und neu einstellen lassen, testen Sie einfach einmal andere Pellets: Denn häufig führt gerade bei Sackwaren-Pellets eine schlechte Qualität dazu, dass die Asche versintert und verkrustet.

 

Aber Achtung: Auch bei ENplus oder DINplus zertifizierte Sackware kann Asche verschlacken!

Auch ENplus oder DINplus zertifizierte Sackware kann durchaus verschlacken. Immerhin noch 20 Prozent der von der Zeitschrift ÖKO-TEST untersuchten Sackwaren-Pellets zeigten hier ein deutlich schlechtes Ascheschmelzverhalten. „Die Asche wurde deutlich früher weich und noch dazu recht plötzlich“. (ÖKO-TEST/Januar 2016)

 

Sand und Mineralien in der Pellets-Sackware als Versinterungsursache

Zwar versintert und schmilzt Pelletasche erst bei Brenntemperaturen um 1200°C. Enthalten aber die Pellets neben Holz auch Stoffe mit einem niedrigeren Ascheschmelzpunkt, kann dieser bis auf 700°C absinken.

Vor allem ein erhöhter Silikatanteil führt zur schnellen und frühzeitigen Versinterung. Versinterungsprobleme häuften sich gerade bei Pellets, die aus Holz hergestellt wurden, das auf eher sandigen und silikatreichen Böden gewachsen ist. Das erklärt wohl auch, warum auffallend viele Chargen an ost- und norddeutschen Holzpellets von der Schlacke-Bildung betroffen waren.

Erhöhte Vorsicht ist jedenfalls dann geboten, wenn Pellets Rinde enthalten. Gerade Sackwaren-Pellets mit hohem Rindenanteil können silikathaltige Quarzsande beinhalten. Beim Baumwachstum und beim Herausrücken des gefällten Stammes über den Waldboden sammelt sich an der Rinde Sand, der nun in die Pellets gelangt.

Tipp

 

Zuerst erschwerte, dann zu heiße Verbrennung: Kurzstückige Pellet-Sackware macht die Ofenbrennschale zum „Minidüsenjäger“

Wollen beim Lagerfeuer größere Holzstücke nicht anbrennen, hilft nur eins: Blasen, was das Zeugs hält, um so punktuell die Temperatur zu erhöhen! So ist es auch mit kurzstückiger Pellet-Sackware im Ofen:

Verdichten sich kurze Pellets in der Brennschale zur „kompakten Holzmasse“, bieten sie nicht genug Zwischenräume für die durchströmende Luft. Der Ofensensor meldet „schlechte Verbrennung“ und saugt verstärkt Primärluft durch das zu dichte Glutbett, das sich nun an den wenigen Durchlassstellen besonders stark erhitzt.

An den Luftlöchern kommt es zum „Düseneffekt“ mit sehr hohen Verbrennungstemperaturen und damit zur Ascheschmelze und Versinterung. Fallen auch immer wieder Holzpellets von oben in die Glut, verstopfen die Löcher immer mehr, sodass der Sensor die Drehzahl des Saugzuggebläses immer weiter hochfährt.

Zudem kann bei einer zu großen Pelletdichte im Glutbett das Schwelgas, das eigentlich oberhalb des Glutbetts zünden sollte, nicht mehr schnell genug emporsteigen. Es zündete nun bereits im Glutbett, sodass die Glutbetttemperatur über den Ascheschmelzpunkt ansteigt. Die Asche schmilz und versintert.

Tipp:

  • Kaufen Sie eine möglichst abriebarme Pellet-Sackware! Auch durch Abrieb im Ofenbetrieb entsteht Staub, der das Glutbett versinterungsanfällig verdichten kann.
  • Wenn Sie gleich im Pelletwerk abgefüllte Sackware kaufen, vermeiden Sie kurzstückige Pellet-Sackware! Diese entsteht vor allem, wenn die Pellets weit transportiert und entsprechend oft umgeschüttet wurden. Und dann vom Handel abgesackt wurde.

 

"Ich heize meine Ofen daheim selbst mit Sackware von unserem Werk. Sie versintert nicht. Denn unsere Pellets sind zu 100 Prozent aus Fichtenholz und enthalten keine Rinde. Sie sind außerdem überdurchschnittlich abriebsarm und die Sackware wird auch gleich im Werk abgefüllt. So liefern wir auch keine versinterungsanfällige kurzstückige Pellet-Sackware. Worauf warten Sie? Bestellen Sie hier gleich!" Armin Högenauer, Produktionsleiter Pelletwerk Dorr-Biomassehof, seit 16 Jahren im Pelletierungsgeschäft.

„Ich heize meine Ofen daheim selbst mit Sackware von unserem Werk. Sie versintert nicht. Denn unsere Pellets sind zu 100 Prozent aus Fichtenholz und enthalten keine Rinde. Sie sind außerdem überdurchschnittlich abriebsarm und die Sackware wird auch gleich im Werk abgefüllt. So liefern wir auch keine versinterungsanfällige kurzstückige Pellet-Sackware. Worauf warten Sie? Bestellen Sie hier gleich!“ Armin Högenauer, Produktionsleiter Pelletwerk Dorr-Biomassehof, seit 16 Jahren im Pelletierungsgeschäft.

 

Erstklassige helle Pellets-Sackware von Dorr-Biomassehof mit

  • hohem Ascheschmelzpunkt ca 1400°C (übertrifft ENplus-Normwert 1200°C)
  • geringem Abrieb 0,5 bis 1,2% (übertrifft ENplus-Normwert 2%)
  • geringem Feinanteil bis 0,25% (übertrifft ENplus-Normwert 1,5%)
  • Rindenanteil deutlich unter 1 % (kein ENplus-Normwert)
  • Fichtenholz (kein ENplus-Normwert)
  • pelletschonender direkten Werksabfüllung